Solidarische Ökonomie

– Bäckerei des Guten Lebens für alle –

Solidarische Ökonomie hat ihren Ursprung in Lateinamerika und wurde durch die Weltsozialforen verbreitet. Solidarische Ökonomie bedeutet wirtschaften, um die Bedürfnisse der Menschen auf Basis freiwilliger Kooperation und Selbstorganisation zu befriedigen. Dies geschieht möglichst ökologisch, diskriminierungsfrei und global gerecht. Es geht also um Sinn vor Gewinn(-orientierung) und um Kooperation statt Konkurrenz (und Wachstumszwang). Je nachdem, auf welcher Ebene diese beiden Grundzutaten eingesetzt werden, kann solidarische Ökonomie einen leckeren Kuchen beitragen oder die ganze Wirtschaftsweise zu einer „Bäckerei des Guten Lebens“ machen. [Frei nach: We don’t want a Piece of Cake – we want the Whole Bakery!] Die Bäckerei des Guten Lebens ist erst im Entstehen, aber sie hat längst geöffnet.

Praxis / Beispiele:

Mitmachen:

Initiativen, um Betriebe und Projekte Solidarischer Ökonomie und verwandter Ansätze sichtbarer zu machen, sind z.B.:

Bundesweite und internationale Vernetzung und Bildungsarbeit machen u.a.:

Literatur:

  • Sven Giegold und Dagmar Embshoff (Hrsg.): Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus. Hamburg, 2008.
  • Elisabeth Voß: Wegweiser Solidarische Ökonomie. Anders Wirtschaften ist möglich! Neu-Ulm, 2015.
  • Kristina Bayer, Dagmar Embshoff (Hrsg.): Der Anfang ist gemacht. Kultur der Kooperation, Neu-Ulm, 2015.
  • Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie e.V. (Hrsg): Die ökonomische Dimension des Friedens: Soziale Solidarische Ökonomie. Kassel, 2017.