Wenn wir so wirtschaften, können wir die ökologische Sensibilität des Planeten respektieren und das gute Leben für alle sichern. Zwänge fallen weg und mit ihnen die Angst vor Arbeitslosigkeit und Armut, Abstieg und Ausgrenzung. Wir genießen materielle Grundgeborgenheit in lebensfreundlichen Nachbarschaften. Wir gewinnen Zeit für Bildung, Muße und Spiel, ohne das Notwendige zu vernachlässigen. Wir schaffen Raum für die großen Fragen des Lebens und den inneren Wandel.

 

An der Basis eines solchen Wirtschaftens steht ein verändertes Miteinander. Denn eines ist klar: Es tragen immer andere zu unserem Leben bei und wir zum Leben anderer. Wir wirtschaften nie allein. Dieses existenzielle Verbundensein wollen wir anerkennen und solidarisch gestalten. Weder die unsichtbare Hand des Marktes noch die Technik oder Algorithmen werden es richten. Sondern wir Menschen mit unserer Kreativität und Kooperationsfähigkeit.

 

Nur eine Wirtschaftsweise, die nicht auf Kosten anderer geht, ist eine freie Wirtschaft. Nur ein Wohlstand, der intakte Ökosysteme, sozialen Zusammenhalt und wirkliche Demokratie einschließt, erlaubt wirkliche Freiheit. Nur gegenseitig können wir uns ermöglichen, uns in Freiheit in dieser Welt zu verwirklichen.